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Weihnachtsmusik im Hotel Emeritieren Singstunde beim Singchor Bauhütte 1880 Stuttgart Zu Gast in der Singstunde beim Kolpingchor Bad Cannstatt Gemeinsames Singen mit anderen Chören beim Maibaum in Bad Cannstatt Jahresschlusssingstunde 2008 im WAC Sommerkonzert 2008 des Singchors Bauhütte 1880 VON BERNHARD MAURER Singchor Bauhütte heißt Männerchor-Musik mit Tradition. Es sind auch dieses Jahr wieder die altehrwürdigen, unter der jungen Dirigentin Regine Eccard jung gewordenen Sänger, angetreten, um ihr Können nicht nur im harten Baugewerbe unter Beweis zu stellen, sondern mit harmonischen wie auch disharmonischen Klängen für die Bauschaffenden zu werben. Emsiges und zielgerichtetes Proben war angesagt, und es war auch notwendig Extraproben vor Ort abzuhalten, um die ungewohnte Akustik im „Züblin-Dom“ richtig einzusetzen. Denn der Zwischenraum der zwei 6-7 stockigen Verwaltungsgebäude der Firma Züblin ist mit Glasfenstern komplett eingehaust. Das bringt eine gewaltige Akustik mit sich, was durch hochwachsende, große Bäume und einen in zwei Hälften gliedernden Verbindungssteg gemildert wird. Zugleich entsteht hier ein südländisches Ambiente. Doch nun hatten die zahlreichen Zuhörer und Zuschauer in der unteren Hälfte, die wie ein Freilufttheater aufgebaut ist, Platz genommen, nachdem sie sich plaudernd begrüßt hatten, gespannt wartend auf die nach dem Programmheftchen angekündigten anspruchsvollen Darbietungen. Der Baumeisterchor hatte zusammen mit den drei eingeladenen und befreundeten Chören auf dem Podium Aufstellung genommen und sang zur Begrüßung den Beethovensatz „Die Hymne an die Freude – Freude schöner Götterfunke“, was in der domartigen Akustik besonders gut ankam. Danach übernahm der frühere Rundfunksprecher Günther Willmann die Regie und führte wie immer in gekonnter Art und Weise mit erläuternden Worten und Anekdoten sowie durch ein in schwäbischer Mundart vorgetragenes Gedicht über die Stuttgarter Stäffele durch das Programm. Mit Don Quijote bestritt nun der Kolpingchor Cannstatt seinen Part. Der Chor Art Stuttgart begeisterte mit weiblichem Charme, als einziger gemischten Chor an dem Abend, wie z.B. mit „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Er zauberte mit Choreografien einen leichten Hauch von Frivolität in die Luft. Da fiel es dem einladendem Singchor Bauhütte Stuttgart 1880 schwer dagegen zu halten. Doch mit modernem Liedgut hatte die junge und charmante Dirigentin Regine Eccard die alten Herren im Griff. Mit den von Frau Eccard für den Männerchor umgeschriebenen Musikstücken „I got rhythem“, „Yesterday“ und „Hallo Dolly“ konnte der Singchor Bauhütte Stuttgart 1880, wenn auch weniger frech, als der junge, gemischte Chor, sich beim Publikum einschmeicheln. In der anschließenden Pause konnten beim Sektempfang in der oberen Hälfte der Halle die ersten Gespräche und Diskussionen geführt werden. Der Singchor Bauhütte Stuttgart 1880 hatte dann auf der Wendeltreppe, die die beiden Teile der Halle trennt, Aufstellung genommen und mit dem Sängerwahlspruch „Rein im Sange deutsch und wahr, treu der Baukunst immerdar“ die Pause beendet. Weiter ging es auf dem Podium im unteren Teil der Halle mit dem Chor des Tiefbauamtes der Landeshauptstadt Stuttgart. Der zahlreich, starke Männerchor brillierte mit getragenen Stücken, die in dieser Halle besonders gut wirkten. Anschließend übernahm wieder Chor-Art Stuttgart die Bühne. Nicht nur die Choreografien begeisterten wiederum das Publikum. Der Singchor Bauhütte Stuttgart 1880 musste da anschließend schon etwas drauflegen und bestach wiederum mit modernem Liedgut. Sie sangen frei weg „Mir geht’s gut“, „Freunde fürs Leben“ und mit „Wir machen Musik da geht euch der Hut hoch…“ dem Motto dieses Konzertes. Zum Schluss fanden sich alle Männer der Chöre auf der Bühne ein um mit gewaltigem Klang den italienischen Bergsteigerchor “La Montanara• zu schmettern, wobei die Damen des Chor Art Stuttgart, von den oberen Verbindungsstegen hinter der Bühne mit Hilfe des Scheinwerferlichtes und Seifenblassen die hereinbrechende Nacht mit einem Perlenvorhang verzauberte. Nach der irischen Volksweise „Amazing grace“ verlangten die Zuhörer eine Zugabe, die gerne mit „Aus der Traube in die Tonne, aus der Tonne in das Fass“ gegeben wurde, was gleichzeitig zum gemütlichen Ausklang bei Kassler in Blätterteig einlud. Erst nach Mitternacht sind die letzten Zecher zufrieden und bereichert vom Chorgesang heimgekehrt. Rückblick: Singstunde am 18. Oktober 1999
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